Satzung des Sportbundes Rüsselsheim e.V. und Mitgliedsbeiträge

§ 1
Name und Sitz
1.      Sport­bund Rüs­sels­heim e.V.

2.      Sitz des Sport­bundes ist 65428 Rüs­sels­heim. Er ist rechts­fähig und ist im Ver­eins­regis­ter des Amts­gerich­tes Rüs­sels­heim ein­getra­gen.

§ 2

Zweck und Auf­gaben

 

1.     Zweck des Sport­bundes ist die Förde­rung der ge­mein­samen Be­stre­bungen aller sport­trei­bender Ver­eine des Stadt­be­reichs Rüs­sels­heim, soweit sie dem Landes­sport­bund oder über ihren Fach­ver­band koope­rativ dem Deut­schen Sport­bund an­gehö­ren.

 

2.     Die Auf­gaben des Sport­bundes sind:

 

(1)  Die Inte­ressen der dem Sport­bund an­geschlos­senen Ver­eine auf gegen­seiti­ger Grund­lage zu wahren und zu ver­treten;

 

(2)  ein enges Zu­sammen­arbei­ten und gutes Ein­ver­nehmen der im Sport­bund ver­einig­ten Mit­glie­der unter Aus­schluss von Sonder­inte­ressen zu er­zielen;

 

(3)  Unter­stüt­zung und Durch­füh­rung repräsen­tativer Ver­anstal­tungen, die für den Sport werben;

 

(4)  Koordi­nierung und Fest­legung von Termi­nen für grö­ßere Sport­veran­staltungen;

 

(5)  Vor­schlä­ge an die Stadt Rüs­sels­heim über die Be­nut­zung der städti­schen  

           Sport­anla­gen und Sport­ein­rich­tungen;

 

(6)  be­ra­tende Stimme zu allen sport­bau­lichen und sport­fach­lichen Pro­blemen der Stadt Rüsselsheim;

 

(7)  Vor­schlä­ge an die Stadt Rüs­sels­heim über Neu­bau von Sport­anla­gen;

 

(8)  be­ra­tende Unter­stüt­zung von An­trägen auf finan­zielle Bei­hilfe durch die Stadt    Rüs­sels­heim;

 

(9)   Ent­sen­dung fachkundiger Ver­treter in die öffent­lichen Körper­schaf­ten;

 

    (10) Förde­rung der sport­lichen Be­zie­hungen zu aus­ländi­schen Ver­einen,

            ins­beson­dere den Paten­städ­ten der Stadt Rüs­sels­heim;

 

    (11) Aus­tausch von Erfahrungen mit ande­ren Ver­einen und Organisa­tionen.

 

3.     Der Sport­bund dient aus­schließ­lich und un­mittel­bar ge­mein­nützi­gen Zwe­cken im Sinne der Ge­mein­nützig­keits­ver­ord­nung vom 24. Dezem­ber 1953, und zwar ins­beson­dere durch die Pflege und Förde­rung des Ama­teur­sports.

 

4.     Zur Durch­füh­rung seiner Auf­gaben arbei­tet der Sport­bund mit dem Sport­amt der Stadt Rüs­sels­heim eng zu­sammen.

 

5.     Et­waige Ge­winne dürfen nur für die sat­zungs­mäßi­gen Zwecke ver­wendet werden. Die Mit­glie­der er­halten keine Ge­winn­an­teile und in ihrer Eigen­schaft als Mit­glie­der auch keine sons­tigen Zu­wen­dungen aus Mit­teln des Sport­bundes.

 

 

§ 3

Er­werb der Mit­glied­schaft und Bei­träge

 

1.     Mit­glied des Sport­bundes kann jeder zu­ge­las­sene Rüs­sels­heimer Sport­ver­ein werden, soweit er dem Landes­sport­bund oder über seinen Fach­ver­band koope­rativ dem Deut­schen Sport­bund an­geschlos­sen ist.

 

2.     Über die Auf­nahme ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­facher Stim­men­mehr­heit. Die Auf­nahme er­folgt auf schrift­lichen An­trag.

 

3.     Für die Er­fül­lung der Ver­bands­auf­gaben hat jedes Mit­glied einen jähr­lichen Bei­trag zu zahlen. Die Höhe wird durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­gelegt.

 

 

§ 4

Er­lö­schen der Mit­glied­schaft

 

Die Mit­glied­schaft er­lischt:

 

1.     Im Falle der Auf­lösung des Sport­bundes durch sat­zungs­gemä­ßen Ver­samm­lungs­be­schluss;

 

2.     durch frei­willi­gen Aus­tritt - der Aus­tritt kann nur schrift­lich unter Ein­hal­tung einer vier­tel­jähr­lichen Kündi­gungs­frist zum Schluss eines Kalen­der­jahres er­folgen;

 

3.     durch Auf­lösung des Mit­glieds­ver­eins;

 

4.     durch den Aus­schluss - der Vor­stand des Sport­bundes kann ein Mit­glied  aus­schlie­ßen:

 

(1)  wenn es seinen Bei­trags­zah­lungen trotz wieder­holter Mah­nungen nicht     

           nach­kommt,

 

(2)  wenn es gegen die Sat­zung des Ver­bandes trotz Hin­weises sei­tens des  

           Vor­stan­des wieder­holt han­delt.

 

5.     Dem aus­zu­schlie­ßenden Mit­glied ist Ge­legen­heit zu seiner Recht­ferti­gung zu geben.

 

Gegen den Beschluss des Vor­stan­des steht dem Aus­geschlos­senen inner­halb einer an­gemes­senen Frist, längs­tens jedoch 4 Wochen nach Zu­stel­lung des Aus­schluss­be­scheides, das Recht der Be­rufung an die vom Vor­stand inner­halb eines Monats ein­zu­beru­fende Mit­glie­der­ver­samm­lung zu, deren Ent­schei­dung end­gültig ist.

 

 

§ 5

Organe

 

Die Organe des Sport­bundes sind:

1.     Die Mit­glie­der­ver­samm­lung

2.     Der Vor­stand

3.     Die Jugend­ver­treter­ver­samm­lung

 

 

§ 6

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung

 

1.     Die Mit­glie­der­ver­samm­lung setzt sich zu­sammen aus den Ab­ge­ordne­ten der Ver­eine nach Maß­gabe von einer Stimme pro an­gefan­gene 250 ihrer bei­trags­pflich­tigen Mit­glie­der.

 

2.     Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist mindes­tens ein­mal jähr­lich vom Vor­stand ein­zu­beru­fen. Als Jahres­haupt­ver­samm­lung soll sie im 1. Halb­jahr des Ge­schäfts­jahres statt­finden, zu der die Mit­glie­der spätes­tens 14 Tage vor­her schrift­lich, unter Mit­tei­lung der Tages­ord­nung, ein­gela­den werden müssen.

 

3.     Auf der Tages­ord­nung müssen fol­gende Punkte stehen:

(1)    Ge­schäfts­jahr des/der 1. Vor­sit­zenden und seiner/ihrer Mit­arbei­ter/in

(2)    Be­richt des/der Jugend­ver­tre­ters/Jugend­ver­trete­rin

(3)    Be­richt der Kassen­prüfer/innen und Ent­las­tung des/der Schatz­meis­ters/Schatz­meis­terin

(4)    An­träge

(5)    Ver­schie­denes

 

4.     Finden Neu­wahlen statt (§ 7 Abs. 6), so muss ab (4) ein­gefügt sein:

(1)   Ent­las­tung des Vor­stan­des

(2)   Neu­wahlen des Vor­stan­des und der Kassen­prüfer/innen

 

5.     Außer­ordent­liche Mit­glie­der­ver­samm­lungen finden statt:

(1)  wenn der Vor­stand oder der Techni­sche Aus­schuss oder die Jugend­vertreterversammlung es im Inte­resse des Sport­bundes für er­forder­lich halten;

(2)  wenn es die Hälfte der an­geschlos­senen Ver­eine schrift­lich unter An­gabe der  

           Gründe be­an­tragt.

 

      Für die An­kündi­gungs­frist unter An­gabe der Tages­ord­nung gilt § 6 Abs. 2.

 

6.     Der/Die 1. Vor­sit­zende oder einer seiner Ver­treter/innen leiten die Ver­samm­lung.

Die Ver­samm­lung ist be­schluss­fähig, wenn sie ord­nungs­gemäß ein­be­rufen wurde.

 

7.     Für alle Be­schlüs­se und Wahlen gilt der Grund­satz ein­facher Stim­men­mehr­heit, sofern die Sat­zung nichts ande­res be­stimmt.

 

8.     Bei Ab­stim­mungen sind die an­wesen­den Vor­stands­mitglie­der und die Ver­eine nach Maß­gabe ihrer Stim­men­zahl durch die an­wesen­den Ver­treter/innen stimm­berech­tigt.

 

9.     Bei Stim­men­gleich­heit ist der ge­stell­te An­trag ab­ge­lehnt.

 

10. An­träge zur Tages­ord­nung der Jahres­haupt­ver­samm­lung oder einer außer­ordent­lichen Mit­glie­der­ver­samm­lung müssen mindes­tens 6 Tage vor Be­ginn der Ver­samm­lung schrift­lich beim Vor­stand ein­ge­reicht werden. In beson­deren Fällen können An­träge wegen Dring­lich­keit auch wäh­rend der Ver­samm­lung ge­stellt und zur Ab­stim­mung ge­bracht werden, wenn die Dring­lich­keit nach Ab­stim­mung durch die Ver­samm­lung be­jaht wird.

 

11. Über alle Ver­samm­lungen ist eine vom/von der Ver­samm­lungs­leiter/in und dem/der Ge­schäfts­führer/in zu unter­schrei­bende Nieder­schrift zu führen, in der alle Be­schlüs­se ent­halten sind.

 

 

 

§ 7

Der Vor­stand

 

1.     Der Vor­stand be­steht aus:

dem/der 1. Vor­sit­zenden,

den beiden 2. Vor­sit­zenden,

dem/der  1. Ge­schäfts­führer/in,

dem /der 2. Ge­schäfts­führer/in,

dem/der Schatz­meis­ter/in,

dem/der Schriftführer/in

dem/der Ressortleiter/in für Vereinskontakte,

dem/der Res­sort­leiter/in für Presse- und Öffent­lich­keits­arbeit,

dem/der Res­sort­leiter/in für Sport­stät­ten und Frei­zeit­förde­rung,

dem/der Ressortleiter/in für Veranstaltungen,

dem/der Vor­sit­zenden der Jugend­ver­treter­ver­samm­lung und dessen/deren Stell­ver­treter/in.

 

2.     Vor­stand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. Vor­sit­zende, die beiden 2. Vor­sit­zenden, der/die Ge­schäfts­führer/in und der/die Schatz­meis­ter/in. Jeder ver­tritt den Sport­bund Rüsselsheim e.V. al­leine.

 

3.     Der Vor­stand ist für die Ent­schei­dungen in allen Verbandsangelegenheiten und für alle Auf­gaben aus der Sat­zung zu­stän­dig, soweit die Sat­zung oder eine Ge­schäfts­ord­nung nichts ande­res be­stimmt.

 

4.     Der Vor­stand hält zur Erledi­gung der lau­fenden Ge­schäf­te regel­mäßig Sit­zungen ab.

 

5.     Der Vor­stand ist be­schluss­fähig, wenn mindes­tens 5 Mit­glie­der an­wesend sind. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stimme des/der Vor­sit­zenden.

 

6.     Der Vor­stand wird in der Jahres­haupt­ver­samm­lung in all­gemei­ner Wahl für die Dauer von 2 Jahren ge­wählt. Schei­det ein/e Vor­sit­zende/r aus irgend einem Grund aus, so ist Nach­wahl in einer an­gemes­senen Frist durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­zu­nehmen.

 

7.     Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in dem alle Beschlüsse enthalten sind. Dieses ist vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

 

 

 

§ 8

Die Jugend­ver­treter­ver­samm­lung

 

1.     Die Jugend­ver­treter­ver­samm­lung ist der Zu­sammen­schluss der Jugend­ver­treter/innen der im Sport­bund ver­trete­nen Ver­eine. Sie ist die Inte­ressen­ver­tre­tung der in diesen Ver­einen sport­trei­benden Jugend von Rüs­sels­heim.

 

2.     Auf­gaben der Jugend­ver­treter­ver­samm­lung:

(1)  Sie setzt sich für die Mit­bestim­mung und Mit­ver­antwor­tung der Jugend­lichen

      ein.

(2)  Sie er­arbei­tet Vor­schlä­ge zur sinn­vollen Frei­zeit­gestal­tung sowohl auf der Ebene des Sport­bundes als auch im Rahmen der einzel­nen Ver­eine.

 

(3)  Sie gibt den Jugend­ver­tre­tern/vertreterinnen An­regun­gen für ihre Arbeit.

(4)  Sie be­rät den Vor­stand des Sport­bundes in aktu­ellen und grund­sätz­lichen

      Fragen.

(5)  Sie unter­stützt den Vor­stand bei der Durch­füh­rung ihrer Be­schlüs­se.

(6)  Sie pflegt die natio­nale und inter­natio­nale Ver­ständi­gung auf sport­licher

           Ebene.

(7)  Sie will Persön­lich­keits­bil­dung und sozia­les Ver­halten för­dern sowie ge­sell­schaft­liches Engage­ment sport­trei­bender Jugend­licher an­regen.

 

3.     (1) Der Jugend­ver­treter­ver­samm­lung steht der/die Jugend­ver­treter/in vor.

(2) Der/Die Jugend­ver­treter/in und sein/ihre Stell­ver­treter/in werden von der   Jugend­ver­treter­ver­samm­lung nach den Grund­sätzen des § 7 Abs. 6 ge­wählt. Sie müssen mindes­tens 18 Jahre alt sein. Der/Die Jugend­ver­treter/in und sein/ihre Stell­ver­treter/in dürfen nicht dem glei­chen Ver­ein an­gehö­ren.

 

(3)  Zur Be­wälti­gung der an­fal­lenden Auf­gaben können von der Jugend­ver­treter­ver­samm­lung Bei­sitzer/innen ge­wählt werden. Sie bilden zu­sammen mit dem/der Jugend­ver­treter/in und seinem/ihrer Stell­ver­treter/in den Jugend­aus­schuss.

 

(4)  Vor­sit­zende/r des Jugend­aus­schus­ses ist der/die Jugend­ver­treter/in.

 

4.     (1)  Die Jugend­ver­treter­ver­samm­lung tritt nach Be­darf, jedoch mindes­tens  zwei­mal jähr­lich, zu­sammen. Der Jugend­aus­schuss tritt nach Be­darf zu­sammen.

 

     (2)  Über die Sit­zungen der Jugend­ver­treter­ver­samm­lung und des  Jugendausschusses sind Proto­kolle an­zu­ferti­gen. Die Form des § 7         Abs. 7 gilt ent­spre­chend.  

 

 

§ 9

Ge­schäfts­füh­rung

 

1.     Die Organe des Sport­bundes sind ver­pflich­tet, die Ge­schäf­te un­partei­isch und nach bestem Wissen und Ge­wissen sat­zungs­gemäß zu erle­digen. Sie sind ferner ver­pflich­tet, über alles, was ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit zur Kennt­nis ge­kommen ist, Still­schwei­gen zu be­wahren, soweit eine Ver­öffent­li­chung nicht im all­gemei­nen Inte­resse ist,

 

2.     Sämt­liche Vor­stands­mitglie­der und Aus­schuss­ver­treter/innen führen ihre Ämter ehren­amt­lich. Für not­wendig wer­dende Reisen werden Tage­gelder, Über­nach­tungs­gebüh­ren und Reise­kosten ge­währt, die sich im Rahmen der vom Landes­sport­bund Hessen auf­gestell­ten Richt­linien be­wegen müssen. Weitere Aus­lagen können er­stat­tet werden, wenn hier­für dem Vor­stand ein begründeter Antrag vor­liegt.

 

 

§ 10

Buch- und Kassen­füh­rung

 

1.     Der Vor­stand ist zu ord­nungs­gemä­ßen Buch- und Kassen­füh­rung ver­pflich­tet.

 

2.     Am Schluss eines jeden Ge­schäfts­jahres ist ein Be­richt über die Buch- und Kassen­füh­rung auf­zu­stel­len. Das Ergeb­nis ist der Jahres­haupt­ver­samm­lung vor­zu­legen.

 

3.     Die lau­fende Kassenprüfung ist von 2 Kassen­prüfer/innen durch­zu­führen, die in all­gemei­ner Wahl auf die Dauer von 2 Jahren be­stellt werden. Die Kassenprüfung ist vor dem Termin der Jahres­haupt­ver­samm­lung durch­zu­führen. Der Prüf­be­richt ist von beiden Kassen­prü­fern/-innen zu unter­schrei­ben und dem Vor­stand zu­zu­leiten.

 

 

§ 11

All­ge­meine Vor­schrif­ten

 

1.     Ge­schäfts­jahr ist das Kalenderjahr.

 

2.     Alle Organe des Sport­bundes sind be­schluss­fähig, wenn der/die Vor­sit­zende oder einer seiner/ihrer Ver­treter/innen die Ein­beru­fung ord­nungs­gemäß durch­ge­führt hat, soweit die Sat­zung nichts ande­res be­stimmt.

 

 

§ 12

Sat­zungs­ände­rung

 

1.     Zu einem Be­schluss, der eine Ände­rung der Sat­zung ent­hält, ist eine Mehr­heit von 2/3 (zwei Drit­tel) der er­schie­nenen Stimm­berech­tigten er­forder­lich. Sat­zungs­ände­rungen können nur in der Jahres­haupt­ver­samm­lung oder in einer außer­ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung be­schlos­sen werden.

 

2.     An­träge auf Sat­zungs­ände­rung müssen mindes­tens 6 Tage vor Be­ginn der Ver­samm­lung schrift­lich beim/bei der Vor­sit­zenden oder dessen/deren Ver­treter/in ein­ge­reicht werden.

 

 

§ 13

Auf­lösung

 

1.     Der Sport­bund Rüs­sels­heim e.V. kann nur auf­gelöst werden, wenn mindes­tens 2/3 der Mit­glie­der in einer aus­schließ­lich zu diesem Zweck ein­beru­fenen außerordent­lichen Mit­glie­der­ver­samm­lung dies be­schließt.

 

2.     Bei Auf­lösung oder Auf­hebung des Sport­bundes oder bei Weg­fall seines bis­heri­gen Zwe­ckes fällt das Ver­mögen – soweit  es die ein­gezahl­ten Kapi­tals­an­teile der Mit­glie­der und den ge­meinen Wert der von den Mit­glie­dern ge­leis­teten Sach­ein­lagen über­steigt – der Stadt Rüs­sels­heim mit der Maß­gabe zu, es un­mittel­bar und aus­schließ­lich für ge­mein­nüt­zige, sport­liche Zwecke zu ver­wenden.

 

 

§ 14

Ehren­ord­nung

 

1.     Für be­son­dere Ver­diens­te um die Arbeit des "Sport­bundes Rüs­sels­heim e.V. " können ehe­malige Vor­sit­zende des Sport­bundes zu Ehren­vor­sit­zenden er­nannt werden.

 

2.     Das Vor­schlags­recht für die Er­nen­nung zu Ehren­vor­sit­zenden haben die Organe des Sport­bundes.

 

3.     Die Er­nen­nung zum Ehren­vor­sit­zenden be­schließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel­mehr­heit.

 

4.     Die Ehrung kann bei groben Ver­stößen gegen die Sat­zung des Sport­bundes oder bei ver­bands­schäd­lichem Ver­halten ab­er­kannt werden. Über die Ab­erken­nung be­schließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel­mehr­heit.

 

 

§ 15

In­kraft­treten

 

1.     Diese Sat­zung ist nach den Be­schlüs­sen der Grün­dungs­ver­samm­lung vom 11. Juli 1969 in Kraft ge­treten.

 

2.     Die in den Jahres­haupt­ver­samm­lungen vom 15. Januar 1971, 15. März 1974, 13. März 1975, 26. März 1976, 28. März 1977, der außer­ordent­lichen Mit­glie­der-ver­samm­lung vom 23. Fe­bruar 1981 und den Jahres­haupt­ver­samm­lungen vom 3. Juni 1992, 27. Juni 1995 und 10. Mai 2001 be­schlos­senen Sat­zungs­ände­rungen sind in ihr ent­halten.

 

3.      Die in der Jahreshauptversammlung am 3. Mai 2013 beschlossene Satzungsänderung ist in der Satzung enthalten.

 

 

Neufestsetzung des Mitgliedsbeitrages des Sportbundes Rüsselsheim e.V.

Beschluss der Jahreshauptversammlung am  4.6.2002 (gültig ab dem Jahr 2002)

 

Größenklasse            Mitglieder                    Jahresbeitrag

 

I                                   1-100                              20 €

II                              101- 500                              25 €

III                            501-1.000                             50 €

IV                         1.001- 2.500                           150 €

V                                 > 2.500                           200 €

 

Stand: April 2017