Sportlerehrung 2018: So sehen Sieger aus
Pressemitteilung der Stadt

Oberbürgermeister Udo Bausch und Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode mit einigen Sportlern des Jahres: Lutz Beyer, Sonja Stefanie Krüger, die Rope-Skipping-Mannschaft der TG und stellvertretend JCR-Präsident Edgar Binder (von links). Foto: Vollformat/Volker Dziemballa

 

Sportlerehrung ist die beste Gelegenheit, den aktiven Sportlerinnen und Sportlern dieser Stadt für ihre Leistungen zu danken und ihre Erfolge zu würdigen. Bessere Repräsentanten kann eine Stadt nicht haben. Daher möchten wir heute allen die Ehre zuteilwerden lassen, die sie verdient haben“, sagte Oberbürgermeister Udo Bausch bei der diesjährigen Sportlerehrung im Theater der Stadt Rüsselsheim am Main. Durch den Veranstaltungsabend führte mit Kai Völker vom Hessischen Rundfunk und Anette Tettenborn vom Fachbereich Sport und Ehrenamt der Stadt ein neues Moderatorendoppel nicht nur kompetent, sondern auch wortstark und mit viel Schwung durch das Programm.

Für besondere Leistungen als verdiente Aktive im Sport verlieh die Stadt Rüsselsheim am Main zudem drei Mal den Ehrenbrief. Für über 20-jährige aktive Tätigkeit in einem Sportverein wurden gleich drei Personen der SG Eintracht Rüsselsheim ausgezeichnet: Parwis Fahimi (Abteilungsleiter und Fußballtrainer), Albert Hohmaier (Kassenverwalter, Schatzmeister und Vorstand) und Erwin Kruppi (Schüler- und Jugendtrainer). Um auch Sportlerinnen und Sportler ehren zu können, deren Leistungen zwar nicht unter die Richtlinien für die Sportlerehrung fallen, die aber mindestens genauso Vorbild und Ansporn für andere sein können, verlieh Jens Grode den Ehrenpreis des Stadtverordnetenvorstehers. Er zeichnete Jessica Trommer aus, die an einer degenerativen Muskelerkrankung leidet und bei der Weltmeisterschaft im italienischen Lignano als weltbeste Torhüterin im Powerchair-Hockey ausgezeichnet worden ist. Als besonderes Ehrenzeichen der Stadt überreicht Grode dazu erstmals den Rüsselsheim-Ring an die Ehrenpreisträgerin.

Sportliche Höchstleistung wurde auch beim Rahmenprogramm geboten. Nach dem Motto „Tradition trifft Moderne“ präsentierten sich verschiedene Sportarten auf der Bühne des Theaters im Spannungsfeld von Zeit und Wandel. Mit dem Langbogen stellte sich eine altertümliche Form des Bogens dem rund 4.500 Euro teuren Compoundbogen dem direkten Vergleich an der Zielscheibe. Segler des Segelvereins zeigten verschiedene Knoten, die Oberbürgermeister Bausch und Stadtverordnetenvorsteher Grode stellvertretend für die Stadtpolitik wieder lösen sollten. Dies gelang, weil sie nicht nur sinnbildlich gemeinsam an einem Strick zogen. Nils Faßmann, Teil der Bundesligamannschaft des Rüsselsheimer Judoclubs, präsentierte den Judoanzug von 1931 und von heute. Schließlich standen sich noch zwei Sportfahrräder gegenüber, die gut 200 Jahre voneinander trennte: Ein historisches Gefährt aus dem Jahr 1820 sowie das moderne Sportgerät des Rüsselsheimer Trial-Sportlers Felix Keitel, das ohne Sattel daherkommt. Bei musikalischer Untermalung mit der Titelmelodie von „Pirates of the Caribbean“ folgte eine filmreife Aufführung eines Fechtduells: Mit dem Florett in der Hand fochten sich Joscha Köthe und Leonard Rieke, beide erst zehn Jahre alt, in den Rollen des modernen Fechtsportlers und eines Piraten erst auf, dann quer über die Bühne des Theaters. Musikalisch wurde die Sportlerehrung noch durch einen Auftritt der Tanzschule Heidi Staab umrahmt, die mit einer tänzerischen Showeinlage auf basslastige Beats nicht nur den Fußboden zum Vibrieren brachte.