Wenn Sport verbindet
PM der Stadt Rüsselsheim am Main zum 5. Tag des offenen Trainings

Bei sonnigem Wetter und guter Resonanz fand am vergangenen Sonntag der inzwischen 5. Tag des offenen Trainings statt. Auf dem Sportgelände des TV Haßloch haben sich rund 200 neue und alteingesessene Rüsselsheimerinnen und Rüsselheimer in zahlreichen Sportarten ausprobiert. Neben der sportlichen Betätigung stand die Begegnung zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen im Mittelpunkt, vor allem mit Geflüchteten. Stadträtin Renate Meixner-Römer, die das Sportfest eröffnete, sagte: „Das Kennenlernen und die Integration in die Stadtgesellschaft ist eines der wichtigsten Ziele des Projekts. Bei Sport und Spiel fällt es leichter, sich untereinander auszutauschen und sich gegenseitig zu verstehen.“

Nach Großsporthalle und Waldschwimmbad stand nun der Fußballplatz und das Sportgelände des TV Haßloch im Mittelpunkt. Die teilnehmenden Vereine TV 1890 Haßloch e.V., USC Königstädten e.V und SV Disbu Rüsselsheim e.V. präsentierten dort zahlreiche Sportarten. Von Fußball über Volleyball bis zu Tennis wurde viel „Rundes“ zum Schnuppern angeboten, aber auch jahreszeitliche Exoten wie Skifahren konnten ausprobiert werden. Besonderen Anklang fand die extra vom gastgebenden Verein für den Tag neu hergerichtete Boule-Bahn des SV Disbu. Begehrt war auch das Fußball-Angebot mit Torwandschießen und Tischkicker, betreut durch den TV Haßloch und einem der Rüsselsheimer Sportcoaches. Rund vier Stunden lang zeigten zahlreiche motivierte Vereinsmitglieder, was ihr Sport und ihr Verein alles zu bieten haben. Bei einem Rundgang sprach Meixner-Römer mit allen Vereinen und probierte auch einige Sportstationen aus. Neben den Vereinen lobte die Stadträtin die Veranstalter und zahlreichen Helferinnen und Helfer für die Organisation der Veranstaltung. „Ich danke den Vereinen, die über diesen Tag hinaus das ganze Jahr lang viel wertvolle Arbeit leisten. Ohne das großartige ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder wäre eine Veranstaltung wie diese und vieles mehr in dieser Stadt nicht möglich.“

Einen besonderen Dank richtet Stadträtin Meixner-Römer an die Sportcoaches, die, koordiniert vom Fachbereich Sport und Ehrenamt, eine wichtige integrative Schnittstellenfunktion zwischen Stadt, Sportvereinen und Geflüchteten einnehmen. „Unsere Sportcoaches sind mit Leib und Seele bei ihrer Aufgabe. Auf ehrenamtlicher Basis leisten sie eine tolle Arbeit. Heute möchte ich daher Yusif Abdulai, Thoma Baier und Harry Lehrenz auszeichnen und ihnen mit einer Urkunde des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport einen herzlichen Dank für ihr Engagement aussprechen.“

Zu den Veranstaltern zählen der Fachbereich Sport und Ehrenamt der Stadt Rüsselsheim am Main, der Fachbereich Soziales und Gesundheit mit dem Bereich Asyl sowie der Sportbund Rüsselsheim e.V. Der „Tag des offenen Trainings“ ist dabei Teil des Landesprojekts „Sport und Flüchtlinge“ und wird, nach dem die weitere Förderung kürzlich bewilligt wurde, weiter fortgeführt. Noch in diesem Jahr soll ein sechstes offenes Training stattfinden und auch für das kommende Jahr ist die Fortsetzung fest eingeplant. Der Sport in Rüsselsheim wird damit auch künftig die Menschen der Stadt verbinden.

Dazu berichtet die Main-Spitze